Tarif- und Beförderungsbestimmungen Ski Arlberg

Kontrolle und Missbrauch
Bei den Talanlagen wird durch die Kartenleser die Gültigkeit der Skipässe kontrolliert. Die Skipässe und Berechtigungsnachweise bei Sondertarifen (z.B. Ausweise) sind unseren Kontrollbediensteten auf Verlangen vorzuweisen. Im Skigebiet werden laufend Kontrollen durchgeführt. Die Skipässe sind nicht übertragbar! Nicht an den Kassen oder im Hotel gekaufte Skipässe sowie verlorene Skipässe sind an den Lesern gesperrt. Der nachträgliche Umtausch gegen einen anderen Skipass oder Verschiebung der Gültigkeitsdauer ist nicht möglich. Jede missbräuchliche Verwendung hat den sofortigen Entzug des Skipasses und die Einhebung eines Straftarifes (mindestens zweifacher Tageskartensatz – Normaltarif Hauptsaison) zur Folge. Eine Strafanzeige behalten wir uns vor. Bei Verstoß gegen die Beförderungsordnung, bei Missachtung der Sperre von Skiabfahrten (wegen Lawinengefahr und sonstiger Sicherheitsgründe), des Skifahrverbots in Waldbereichen oder der FIS-Regeln erfolgt der Ausschluss von der Beförderung. In schwerwiegenden Fällen erfolgen der ersatzlose Entzug des Skipasses und eine Strafanzeige bei der Behörde.

Verlust von Skipässen
Grundsätzlich werden verlorene Skipässe nicht ersetzt. Der Verlust eines Skipasses (ab 3 Tagen Gültigkeit), dessen Inhaber namentlich erfasst ist (personifizierte Arlberg-Card), kann bei unseren Kassen gemeldet werden. Bei Vorlage des Kaufbeleges und Nachweis der Identität (Ausweis) besteht die Möglichkeit diese Skipässe bei den Zutrittskontrollen zu sperren und eine Ersatzkarte bei Bezahlung einer Bearbeitungsgebühr zu bekommen. Ohne Vorlage des Kaufbeleges können grundsätzlich keine Ersatzkarten ausgestellt werden.

Rückvergütungen
Eine Rückvergütung ist nur bei Skiunfällen für Skipässe mit einer Gültigkeitsdauer ab 2 Tagen möglich. Die Rückvergütung erfolgt ab dem der Letztverwendung folgenden Tag bzw. frühestens ab dem ersten Tag nach dem Unfall. Generell erfolgt keine Rückvergütung, wenn der Skipass nach dem Unfall nochmals benützt wurde. Der Kassabeleg und ein ärztliches Attest eines in den Arlbergregionen ansässigen Arztes sind vorzulegen. Rückvergütungen in Lech bei der Skipasszentrale (Talstation Rüfikopf), in Oberlech bei der Petersbodenbahn, in Zürs bei der Trittkopfbahn, in St. Anton, St. Christoph und Stuben bei den Hauptkassen und in Warth-Schröcken an allen Kassen (keine Rückvergütung für Begleitpersonen). Die Nichtausnützung des Skipasses wegen Schlechtwetter, Lawinengefahr, Ausfall von Anlagen, Sperrung von Skiabfahrten, Krankheit, Verletzung, unvorhergesehener Abreise usw. ergibt keinen Anspruch auf Rückerstattung oder Verlängerung.

Limitierung der Kartenausgabe
Bei drohender Überfüllung der befahrenen Skipisten behalten wir uns aus Sicherheitsgründen vor, kurzfristig den Verkauf von Tageskarten oder Skipässen zu limitieren. In solchen Ausnahmefällen bitten wir um Ihr Verständnis. Zu Saisonbeginn bzw. Saisonende ist unter Umständen nur eingeschränkter Skibetrieb möglich.

Funsport-Einrichtungen
Die Benutzbarkeit der Einrichtungen kann teilweise eingeschränkt sein. Dies ergibt keinen Anspruch auf Rückerstattung oder Verlängerung. Benützung nur für Geübte.

Haftungspool
Die vollständigen Tarifbedingungen (erhältlich an jeder Skipasskassa und unter www.skiarlberg.at), Preislisten und die behördlich genehmigten Beförderungsbedingungen sind Bestandteil des Beförderungsvertrages. Mit dem Kauf des Fahrausweises anerkennt der Fahrgast die Bestimmungen und verpflichtet sich dieselben einzuhalten. Die Mitglieder von SKI ARLBERG betreiben ihre jeweiligen Seilbahn- und Liftanlagen sowie Skipisten und Skirouten jeweils eigenverantwortlich und rechtlich selbstständig. Der Erwerb eines Fahrausweises für die Skigebiete des SKI ARLBERG berechtigt den Fahrgast zur Benützung der von SKI ARLBERG umfassten Skigebiete. Der konkrete Beförderungsvertrag kommt aber jeweils nur mit jener Seilbahn- bzw. Liftgesellschaft zustande, deren Anlagen sowie Skipisten und Skirouten der Gast gerade benützt. Die allfällige Haftung gegenüber den Fahrgästen, sei es aufgrund vertraglicher oder gesetzlicher Bestimmungen, für Vorfälle aus bzw. beim Betrieb und der Benützung der Seilbahn und Liftanlagen sowie Skipisten und Skirouten trifft daher ausschließlich jenes Seilbahn- bzw. Liftunternehmen, in dessen Skigebiet sich der Vorfall ereignet. Eine Haftung der übrigen Seilbahn- bzw. Liftgesellschaften von SKI ARLBERG besteht nicht.

Information gemäß § 24 DSG 2000
Es wird darauf hingewiesen, dass zum Zweck der Zutrittskontrolle ein Referenzfoto des Liftkarteninhabers / der Liftkarteninhaberin beim erstmaligen Durchschreiten eines mit einer Kamera ausgestatten Drehkreuzes angefertigt wird. Dieses Referenzfoto wird durch das Liftpersonal mit denjenigen Fotos verglichen, welche bei jedem weiteren Durchschreiten eines mit einer Kamera ausgestatteten Drehkreuzes angefertigt werden. Das Referenzfoto wird nach Ablauf der Gültigkeit der Liftkarte gelöscht.