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Eine Frau fährt im tiefen Powder die Hänge hinunter in Richtung Warth.

Mädelswochenende im Powder-Paradies.

Warth-Schröcken gilt als das schneesicherste Skigebiet Österreichs – ein echtes Mekka für Freerider. Bloggerin Gesa hat es gemeinsam mit zwei Freundinnen ausprobiert und erlebt, wie ein perfektes Mädelswochenende im Powder aussieht.

Zwei Damen stehen vor ihrem zugeschneiten Auto.

Ankunft im Schneereich.

Als die drei Münchnerinnen am Freitagabend in Warth-Schröcken ankommen, schneit es bereits seit Stunden. Am nächsten Morgen reiben sie sich beim Blick aus dem Fenster ungläubig die Augen: Schnee soweit das Auge reicht, Neuschnee ohne Ende. „Das sieht ja aus wie in Kanada“, scherzt Kaddi, eine von Gesas Begleiterinnen. Kein Vergleich zu den mageren Schneeverhältnissen daheim in München.
Zwei Damen folgen ihrem Guide Christian Fritz durch den Powder den Hang hinunter.

Freeriden mit Guide.

Damit sich die Gruppe im Gelände sicher bewegt und die besten Powder-Spots findet, haben sie sich einen Guide der Skischule Warth gebucht. Christian führt die drei Frauen zu unzähligen Hängen – kaum eine Abfahrt wird zweimal gefahren. Warth-Schröcken bietet auf 1.500 Metern Höhe nicht nur Schneegarantie, sondern durch das weitläufige Skigebiet auch jede Menge Abwechslung.

„Bretter angeschnallt, Schnee ins Gesicht, breites Grinsen unter der Facemask“ – so beschreibt Gesa die Stimmung. Liftfahren ersetzt langes Hiken, sodass mehr Zeit bleibt für das, was zählt: Tiefschnee-Abfahrten und pure Freude.

Auch am Nachmittag finden die Freundinnen noch unberührte Hänge. Die Beine werden zwar langsam schwer, doch die Euphorie ist größer. Bei einer heißen Schokolade sammeln sie Energie für eine letzte Runde, bevor es zurück ins Dorf geht. Die Pisten enden direkt an der Unterkunft – und das eingeschneite Auto zeigt, wie heftig es über Nacht geschneit hat.

Am Abend lassen die drei den Tag bei Bier und regionalem Essen ausklingen. Viel Zeit bleibt nicht, denn am nächsten Morgen lockt der nächste Powder-Tag. Dank Guide entdecken sie weitere Runs und legen ordentlich Höhenmeter zurück. Das Fazit steht schnell fest: Warth-Schröcken wird nicht ihr letzter Powder-Trip gewesen sein.

Gesas Tipps fürs Freeriden.

Safety first.
Freeriden bedeutet Fahren im freien Gelände – und das bringt Risiken mit sich. Wer sich darauf einlassen möchte, sollte unbedingt Lawinenausrüstung (Pieps, Sonde, Schaufel, am besten auch Airbag-Rucksack) dabeihaben und den Umgang damit beherrschen. Warth-Schröcken bietet Safety-Camps und Kurse für einen sicheren Einstieg.

Trust a local guide.
Gerade Einsteiger profitieren von der Erfahrung eines Guides.

Always up to date.
Vor jeder Tour lohnt sich ein Blick auf die aktuelle Lawinen- und Wetterlage.

Ein Wochenende im Powder-Paradies Warth-Schröcken zeigt: Freeriden ist hier nicht nur für Profis ein Genuss – auch Einsteigerinnen wie Gesa und ihre Freundinnen finden sichere Bedingungen, beste Betreuung und Powder ohne Ende.

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